5 Tipps für eure standesamtliche Hochzeit

Häufig geht die standesamtliche Trauung bei der Hochzeitsplanung ein wenig unter, vor allem wenn noch eine kirchliche Trauung geplant ist. Dabei gibt es einige tolle Möglichkeiten, die Zeremonie auf dem Standesamt schön zu gestalten und der Trauung eure persönliche Note zu verleihen. Nichtsdestotrotz bleiben bürokratische Angelegenheiten nicht aus. In diesem Beitrag findet ihr eine Zusammenstellung von Tipps für eure perfekte standesamtliche Hochzeit.

Begleitet werden die Tipps wie immer von wunderbaren Bilder von Christian Oster Photography. Christian und Peggy sind Hochzeitsfotografen in München und Gesamt-Bayern und leben gemeinsam ihre Passion – das Fotografieren von Freudenmomenten und echten Emotionen.


1. Ort und Zeit

Natürlich gilt wie immer: je früher desto besser! Aber aufgepasst! Anmelden könnt ihr euch bei vielen Städten und Gemeinden frühestens 6 Monate vor eurem gewünschten Trautermin. Manchmal gibt es allerdings auch die Möglichkeit, sich vorher schon auf eine Warteliste setzen zu lassen. Das ist besonders sinnvoll, wenn eure Hochzeit an einem Samstag stattfinden soll. Diese Termine sind selbstverständlich besonders schnell weg. Welche Unterlagen ihr für die Anmeldung benötigt, erfahrt ihr bei eurem Standesamt. Auch bei der Ortswahl habt ihr ein bisschen Spielraum. Ihr müsst euch zwar zuerst bei dem Standesamt eures Wohnortes melden, aber danach könnt ihr euer Wunschstandesamt frei aussuchen. Achtet dabei vor allem darauf welches Standesamt schöne Trauzimmer nach eurem persönlichen Geschmack anbietet. Manchmal bieten Standesämter sogar eine Trauung in anderen Locations, sogenannten „Ambiente-Trauungen“ oder sogar unter freiem Himmel an. Informiert euch am beste vorher, welche Kosten dabei auch euch zukommen können. Wichtig ist auch, vorher zu klären, wie viel Platz das Trauzimmer bietet, damit auch alle eure Lieben an der Trauung mit Sicherheit teilnehmen können.



2. Der Name

Für manche eine große Sache, für andere eher nebensächlich. Trotzdem solltet ihr euch bis zur Anmeldung einig sein, welche der verschiedenen Möglichkeiten für euch in Frage kommt. Nimmt einer von euch den Namen des Anderen an oder behaltet ihr euren Nachnamen? Je nach Kombination kann eine Doppelname auch sehr schön sein. Mittlerweile habet ihr sogar die Möglichkeit, eure Namen miteinander verschmelzen zu lassen und so euren neuen gemeinsamen Nachnamen zu kreieren. Auch die neue Unterschrift will vorher geübt sein, damit am Hochzeitstag die erste verbindliche Unterzeichnung ganz leicht von der Hand geht.

3. Das Outfit

Bei der Wahl des Outfits seid ihr ganz frei. Praktisch ist es natürlich, wenn ihr das Standesamt-Outfit bei einer anderen Gelegenheit nochmal tragen könnt. Das weckt nicht nur die Erinnerungen an euren besonderen Tag, sondern verhindert auch, dass die schönen Sachen im Kleiderschrank in Vergessenheit geraten. Falls ihr nicht mehr kirchlich heiraten möchtet, aber auf das weiße Hochzeitskleid nicht verzichten wollt, könnt ihr es natürlich auch bei der standesamtlichen Hochzeit tragen.


4. Die Zeremonie

In eine Vorgespräch könnt ihr mit eurem Standesbeamten individuelle Wünsche für die Zeremonie absprechen. Das Zeitfenster der Trauung kann je nach Standesamt sehr unterschiedlich sein. Umso wichtiger ist es, dass ihr deshalb einen Ablauf besprecht, damit euch genug Zeit für Bräuche, ein Eheversprechen  oder einen Ringwechel bleibt.  Ihr könntet die Zeremonie auch von einer besonderen Musik begleiten lassen.




5. Nach der Trauung

Achtet bei der Wahl eures Standesamtes auch darauf, welche Möglichkeiten ihr außerhalb des Trauzimmers habt. Vielleicht möchtet ihr nach der Trauung noch einige Spiele oder andere Bräuche wie zum Beispiel das Konfetti- oder Blumenwerfen (Achtung: nicht überall erlaubt!) anschließen. Dafür braucht ihr natürlich einen entsprechenden Platz. Außerdem ist es auch immer eine schöne Idee, nach der Zeremonie mit euren Gästen anzustoßen und erste Fotos mit eurem Hochzeitsfotografen zu machen.



Eine weitere standesamtliche Hochzeiten findet ihr auch hier.

Fotos: Christian Oster

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