5 Tipps für euer Brautpaarshooting

Das Brautpaarshooting gehört für die meisten Brautpaare zu einem festen Programmpunkt bei der Hochzeit. Ob direkt nach dem Getting Ready mit einem romantischen First-Look oder frisch verheiratet nach der Trauung, das Brautpaarshooting ist wichtig und daher widme ich ihm heute einen ganzen Blogartikel, voll gepackt mit 5 heißen Tipps von Hochzeitsfotografin Mel Ende

Denn, liebe Bräute, es ist wirklich wichtig, zu welcher Tageszeit ihr das Brautpaarshooting plant, wer alles dabei ist oder wo das Shooting stattfindet. Also, dieser Artikel verschafft euch einen ersten Überblick, worauf ihr beim Shooting achten müsst und er ist nicht nur vollgepackt mit Infos für euch. Die liebe Mel Ende hat mir außerdem wunderschöne Paarfotos geschickt, die ich euch ebenfalls zeigen darf. Alle Credits findet ihr wie immer am Ende des Artikels. Und jetzt her mit den Tipps 🙂

Bride Moments_002Bride Moments_004Bride Moments_007Tipp 1: Die Tageszeit

Charlotte: Liebe Mel, viele Paare planen ihr Shooting direkt nach der Trauung, meist um die Mittagszeit. Was spricht dagegen und was ist deiner Meinung nach die beste Zeit für das Brautpaarshooting?

Mel: Die Tageszeit kann schon sehr wichtig sein für das Shooting. Die Mittagssonne ist nicht immer am Besten geeignet, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Sicher ist es möglich, wenn man sich ein schattiges Plätzchen sucht, aber optimaler sind Shootings am Nachmittag oder am Abend. Das Licht ist weicher und schmeichelt der Haut – wohingegen die Mittagssonne eher hartes Licht und harte Schatten wirft.
Sprecht auf jeden Fall mit Euerem Fotografen darüber. Ich gehe mit meinen Paaren abends immer noch einmal raus und mache ein paar Aufnahmen in der Abendsonne. Schaden kann das nicht – frei nach dem Motto: „Was man hat, hat man!“ Shootings während Kaffee und Kuchen eignen sich sehr gut – wobei es natürlich auch wieder darauf ankommt, welche Jahreszeit aktuell bei Eurer Hochzeit ist. Die Zeiten für Sonnenuntergänge sind natürlich immer unterschiedlich. Aber keine Sorge – wenn man den Tag ein bisschen locker und flexibel gestaltet, kann man sich alles noch genau so stricken, wie es am Besten passt.
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Tipp 2: Die Begleitpersonen

 Charlotte: Manche Brautpaare wollen ihre Trauzeugen, vielleicht sogar ihre Eltern oder sonstige Verwandte mit zum Shooting nehmen. Was hast du für Erfahrungen mit Begleitpersonen?

 

Mel: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oft entspannter ist, wenn uns keine weiteren Leute zum Shooting begleiten. Manchmal kann es ganz hilfreich sein, wenn das Kleid zB sehr pompös ist, die beste Freundin mitzunehmen, damit sie es ab und an richten kann, sollte es mal nicht so schön liegen bzw. fallen. Dennoch ist es für Euch entspannter, wenn niemand dabei ist, und Ihr die Zeit zu Zweit genießen könnt. Oft traut man sich dann nämlich doch nicht unbedingt, ungezwungen mit dem Partner zu kuscheln, wenn viele Leute zusehen. Gerade beim Bräutigam ist es so, dass er sich schneller ablenken lässt und zu, „Witze machen“ neigt – was natürlich nicht unbedingt schlecht sein muss.
Bilder, auf denen man lacht, sind definitiv die Sparte meiner Lieblingsfotos, da sie echt und natürlich wirken. Lachende Fotos bekommen wir aber auch so hin – dafür brauchen wir niemanden, der uns ablenkt 🙂
Das Shooting sollte für Euch Beide eine schöne Zeit sein, in der Ihr eventuellen Stress einfach beiseite schieben könnt. Solltet Ihr Angst haben, zu lange von den Gästen weg zu sein – sprecht mit Eurem Fotografen, wie lange er das Shooting einplant. In der Zeit, in der Ihr mit mir unterwegs seid, ist es gut, wenn man im Vorfeld darüber nachgedacht hat, dass die Gäste beschäftigt sind. Sehr gut eignet sich hier zB die Hochzeitstorte bei Kaffee und Kuchen zu reichen. Die Gäste sind erst einmal beschäftigt und man kann davon ausgehen, dass sie sich nicht langweilen werden. Gerne können auch schon ein Gästebuch ausgelegt oder kleine Aufträge im Vorfeld verteilt werden. Manchmal freuen sich Freunde und Familie sogar, wenn das Brautpaar noch einmal kurz „verschwindet“, damit sie die Sachen vorbereiten können, die sie für Euch geplant haben.
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Tipp 3: Der Zeitpunkt

Charlotte: First Look vor der Trauung oder das Shooting nach der Trauung? Was sollten Brautpaare bei der Planung ihres Shootings bedenken?

Mel: Ihr solltet Euch überlegen, welche Art von Shooting Ihr für Euch favorisiert. Es gibt die Möglichkeit, dass Ihr Beide Euch vor der Trauung ganz allein seht, bevor alle Augen auf Euch gerichtet sind. Der sogenannte „FIRST LOOK“ ist ebenfalls ein sehr emotionaler Moment, den Ihr vor der Trauung richtig genießen könnt. Danach ist quasi „high life“ angesagt. Dennoch kann der Bräutigam danach natürlich am Altar auf seine Braut warten. Das Shooting vor der Trauung soll Eure Emotionen festhalten, ohne dass Eure Gäste davon mitbekommen. Eine sehr schöne Zeit, die gerne und  immer öfter von den Paaren genutzt wird. Natürlich schließt ein „First Look“-Shooting das Brautpaarshooting nach der Trauung nicht aus. Wenn Ihr in der Tagesplanung flexibel seid, können wir immer noch alles so stricken, wie es für Euch am Besten passt.
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Tipp 4: Spazieren und Tanzen

Charlotte: Viele Brautpaare stehen an ihrem Hochzeitstag das erste Mal zu zweit vor der Kamera. Wie schaffst du es, dass sie dabei trotzdem natürlich aussehen und die Bilder nicht gestellt sind?

 

Mel: Oft fühlt man sich immer erst einmal komisch und fremd vor der Kamera. Emotionen zu zeigen ist manchmal gar nicht so einfach. Auch deswegen ist es wichtig, dass Ihr Eurem Fotografen vertraut und die Chemie zwischen Euch stimmt. Ich biete Kennenlernshootings an, die genau deswegen einen kleinen Reiz haben – sich vorher einmal kennenzulernen – aber auch einmal auszutesten, wie es ist, wenn man so vor der Kamera steht. Viele denken sich Horrorszenarien aus und haben Angst davor, nicht gut genug auszusehen. Doch darum geht es nicht. Wir wollen Euch so auf Bildern festhalten, wie Ihr seid. Da muss sich niemand in einer Rolle sehen, sondern einfach man selbst sein. Um nicht einfach so da zu stehen eignet sich alles, was man „in Bewegung“ machen kann. Tanzen und spazieren gehen steht dabei ganz vorne auf meiner Liste. Witzig ist es zudem auch immer noch – und die Bilder, die dabei entstehen, sind Momente aus dem Leben gegriffen.
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Tipp 5: Der richtige Ort

Charlotte: Was ist denn nun der richtige Ort für das Brautpaarshooting? Lohnt es sich, mit dem Fotografen weit raus zu fahren, um Bilder in der freien Natur zu machen?

 

Mel: Als Natur-Fan liebe ich alles, was sich Natur nennt. In der Natur gibt es keine störenden Autos, Schilder oder sonstiges. Vielleicht mal den ein oder anderen Spaziergänger – aber der wird auch irgendwann vorüber gehen. Ihr solltet Euch vorher schon einmal ein bisschen an Eurer Traumlocation umgesehen haben, damit Ihr wisst, wo potentielle Orte und Stellen für Euer Shooting sind. Meine Paare schicken mir oft Handyfotos oder ich google die Location oder fahre auch mal vorbei, um mir selbst ein Bild zu machen. In der Natur lassen sich wirklich wunderbare Momente einfangen.
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Vielen Dank liebe Mel für deine 5 hilfreichen Tipps zum Brautpaarshooting 🙂

 

Beteiligte Hochzeitsexperten:
Kleid: I Am Yours
Pärchen: Sarah & Flo

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